Interdisziplinäres Forum »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne«
 

Bericht über die 21. Arbeitstagung, 7.9. Februar 2020

 

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Diversität statt Urbanität: Orte jüdischen Lebens zwischen Zentren und Peripherie (15. bis 19. Jahrhundert)

 

In diesem Jahr ist alles anders und deshalb kommt der Bericht über die Tagung im Februar 2020 erst jetzt. Für die Erstellung des Berichts sei Helena Kappes und Oliver Kruk herzlich Dank gesagt.

Dem Titel der Tagung lag die These zugrunde, dass die Stadt als Ort jüdischen Lebens nicht einfach durch ländliche Siedlungsformen abgelöst wurde, sondern dass einer allein auf städtische Zentren orientierten jüdischen Lebensform des Mittelalters eine große Diversität folgte. Diese Vielfalt jüdischer Lebens- und Organisationsformen an diversen Standorten zwischen Dorf und Metropole und die Ablösung religiös-kultischer Zentren von örtlicher Urbanität und Zentralität hat die Tagung beleuchtet.

Den Bericht über die Arbeitstagung im Februar 2020 finden Sie hier.

Am Ende des Berichts steht dann auch, was wohl viele nicht mehr überraschen wird: Wir haben mit mehreren Kolleg*innen darüber gesprochen, ob wir uns eine Tagung im nächsten Jahr unter Hygienebedingungen vorstellen können: Ohne die nahen Gespräche beim Kaffee, im Vortragssaal, beim Essen und in der Denkbar. Wir konnten es nicht - und fanden in der Akademie viel Verständnis. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Tagung im Jahr 2021 abzusagen und das anvisierte Thema »Familie« auf 2022 zu verschieben. So manche(r) von uns wird vielleicht auch wegen all der Veranstaltungen zu »1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland« im nächsten Jahr nicht ganz unfroh darüber sein ... Dass wir uns nicht sehen werden ist gleichwohl sehr, sehr schade.

Bis zur nächsten Tagung wünsche ich deshalb allen einen langen Atem und viel Glück und Gesundheit! Vielleicht sieht man sich ja doch einmal bei der ein oder anderen Veranstaltung zuvor, die dann hoffentlich irgendwann im nächsten Jahr wieder möglich werden wird.

Mit ganz besonders herzlichen Grüßen

Rotraud Ries